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Spenden-Barometer |
Sammlung für Katja Bibikowa ( 2003 bis 2010) November 2010 Winter 2008/9 Leider ist hat uns der versprochene Bericht von Katja nicht erreicht. Wir sind bemüht weiterhin den Kontakt aufrecht zu erhalten. Sobald wir das "Technische" Problem gelöst haben, werden wir Sie wieder gerne Informieren. Herbst 2007 250.00 Euro Spendengelder von GWP-Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen sind unterwegs zu Katia via Karl Petrow. Wir wollen Katja nicht vergessen und gratulieren Karl zum Geburtstag. Herbst 2006: Brief von Katja an Jürg Dierauer: Lieber Jürg Ich wollte Ihnen in meinem Brief über Veränderungen schreiben, die ich seit der Operation habe. Da das System, das ich während der ersten Operation im Juli bekam nicht angeheilt hat, überstand ich noch eine Operation. Das System wurde weggenommen. Nach dieser Operation fühlte ich mich viel besser. Aber es war noch eine Operation notwendig, um die so genannten Kontrakturen zu beseitigen, die sich während der Zeit im Rollstuhl gebildet haben. Diese Operation wurde auf den Herbst dieses Jahres verschoben, weil es nicht möglich war, wegen gesundheitlicher Probleme zwei mal (ohne Unterbrechung) operiert zu werden. In diesem Sommer war ich in Krasnodar. Im Laufe von 4 Monaten kam zu mir eine Masseurin, nach dem Schema - 20 Tage Behandlung, 10 Tage Pause. Sie massierte mich nach einer besonderen Methode. (Ortobionomie). 1 Behandlung kostete 500 Rubel. Nach dieser Behandlung sieht mein Rücken besser aus und die Kontrakturen begannen zu verschwinden. Diese Ärztin hat eine langjährige Erfahrung (30 Jahre), Sie studierte und praktizierte als Arzt in England. Eine Behandlung dauert nicht weniger als 2,5 - 3 Stunden. 2 Mal war ich am Meer. (Während der Pausen in der Behandlung. Ich habe mich sehr gut erholt und bin braun geworden. Ich turnte, schwamm, und das stärkte meine Muskeln am Rücken und an den Beinen. Und als Folge brauche ich jetzt die 2. Operation nicht. Die Kontrakturen, die geblieben sind, bekämpfen wir durch Massage. Jetzt muss ich einen guten Schulabschluss machen und einen Studienplatz an einer Uni bekommen. Ich turne viel und kann schon ein bisschen (mit Unterstützung) auf meinen eigenen Beinen stehen. Mit freundlichen Grüssen Katja Sommer 2006: Aktuelles Bild von Katja Bibikowa. Herbst 2005: Frühling 2005:
Herbst 2004: Katja Bibikowa muss 2005 eine Operation machen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 32'000 Franken. Unser Ziel ist es, diese Operation zu ermöglichen und Spenden zu sammeln. Hier der Original-Brief von Stefan Wotzlaw: Liebe Schweizer Raumfahrt-Philatelisten, ich wende mich mit einer besonderen Bitte an Sie. Sie geht auf meinen alten Freund Nikolai Glibowski aus Baikonur zurück. Ich habe ihn 1994 bei meiner ersten Reise nach Baikonur kennen gelernt. Nikolai Glibowski ist Professor an der Filiale „Woschod“ des Moskauer Luftfahrtinstituts (MAI) in Baikonur. Er hat für mich zahlreiche Kontakte nach Russland geknüpft und ist ein durch und durch integrer Mann. 2002 hat mich Nikolai Glibowski mit dem traurigen Schicksal der Tochter seines Freundes Alexander Bibikow vertraut gemacht. Herr Bibikow war auf dem Kosmodrom Baikonur beschäftigt und lebt heute in Krasnodar. Der dritte im Bunde dieser vielen Namen ist Herr Oleg Urusow, Herausgeber der Zeitschrift „Kosmodrom“ (Monatszeitschrift in russisch mit Nachrichten aus Baikonur), guter Freund der Familien Bibikow und Glibowski und Betreuer der russischen Spendenaktion für Katja Bibikowa. Damit genug der Vorrede. Im folgenden geht es um Jekaterina „Katja“ Bibikowa, die Tochter von Herrn Bibikow. Am 12.Juni 2001 wurde die damals 12jährige Katja bei einem Autounfall im Gebiet Woronesh schwer verletzt. Sie erlitt Verletzungen an der Wirbelsäule, die zur Lähmung der Beine und der Beckenregion führten. Es folgten mehrere Operationen, die nicht den gewünschten Erfolg brachten. Katja blieb gelähmt. Es ist der größte Wunsch von Herrn Bibikow, daß seine Tochter wieder gesund wird. Angesichts der schweren Verletzungen an der Wirbelsäule stehen die Chancen dafür nicht sonderlich gut. Seit 2003 befindet sich Katja allerdings in einer Moskauer Privatklinik in Behandlung und macht beträchtliche Fortschritte. Dank intensiver Therapie kann sie mit Unterstützung einige Schritte laufen und der Klinikdirektor ist zuversichtlich, daß sie in ein bis zwei Jahren wieder auf den eigenen Beinen stehen könnte. Jürg Dierauer hat bereits einige Videofotos der Behandlung verteilt, so daß ich hier auf eine nähere Beschreibung verzichten kann. Das Kernproblem sind die Kosten. Die Behandlung von Katja ist sehr teuer. Mir liegt die Kopie einer Rechnung der Klinik für einen Behandlungszeitraum von 180 Tagen vor. Der Behandlungstag kostet 3180 Rubel (=102 US Dollar, Stand: Mitte 2003), sechs Monate demnach 572.400 Rubel oder 18.374 Dollar (Stand:Mitte 2003). Herr Bibikow hat dazu geschrieben: „ Die Behandlung in dieser Klinik ist sehr kostspielig. Für einen minimalen Zeitraum von 3 Monaten sind 286.200 Rubel fällig. Wir haben drei Rechnungen für dreimonatige Behandlungszyklen beglichen, aber das ist weniger als ein Viertel des gesamten Behandlungszeitraumes (man rechnet mit 2-3 Jahren). Alle Finanzmittel, die in unserer Familie vorhanden waren, wurden zur Behandlung unserer Tochter aufgebraucht. Heute und in absehbarer Zukunft haben wir die benötigten Geldmengen nicht und werden sie nicht mit in unserer Kraft stehenden Mitteln aufbringen können. Für Jekaterina Bibikowa wurde bei der Sobinbank in Moskau ein Spendenkonto zum Begleichen der Behandlungskosten eingerichtet. Überweisungen können direkt auf das Konto der Sobinbank Moskau geleistet werden. Allerdings sind Auslandsüberweisungen in Nicht-EU-Staaten sehr teuer (zumindest in Deutschland), so daß es keinen Sinn macht, einzelne Summen zu überweisen. Besser ist es, eine Summe auf einem Konto über einen gewissen Zeitraum anzusammeln und dann auf einen Schlag zu überweisen. Nach diesem Verfahren haben seit Juni 2003 19 Spender aus Deutschland und der Schweiz bis heute 3075 Euro sammeln und an Familie Bibikow übergeben können. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Schweizer Weltraum- Philatelisten, ihre Freunde, Verwandte und Bekannte eine Geldspende für die Behandlung von Katja leisten könnten. Die Höhe der Spende bleibt freigestellt – jeder Franken zählt! Für Rückfragen: mir liegen alle notwendigen Daten, auch persönliche Schreiben der Familie Bibikow, vor. Hier meine Adresse: Stefan Wotzlaw Lessingstrasse 2 D-06844 Dessau Tel. +49 –340 2205655 eMail SWotzlaw@t-online.de |